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Trauerrede zum Tod unseres langjährigen 1. Vorsitzenden Thomas Böcker

Thomas Böcker                                                            *25.03.1968 / +22.10.2020

 

Liebe Angehörige,

verehrte Trauergemeinde!

Heute fällt es mir besonders schwer, einige Worte der Anteilnahme zu sprechen. Wir, der TSV und die FFW Lauenberg, müssen nicht nur Abschied nehmen von einem überaus aktiven Vereinsmitglied und engvertrauten Vorstandskollegen, sondern vor allem auch einen echten Freund zu Grabe tragen, dem wir über den sportlichen, und aktiven Bereich hinaus eng verbunden waren.

Menschliche Trauer ist zuallererst Trauer der unmittelbar Betroffenen, des Ehepartners, der Familie, der Angehörigen. Deshalb gilt auch unsere herzliche Anteilnahme zunächst Euch, die Ihr den Menschen verloren habt, der Euch am nächsten stand.

Es ist selbst nach einem gewissen zeitlichen Abstand schwer, in einer solchen Stunde Worte des Trostes zu finden, weil uns hier das Unabänderliche, das Endgültige des Todes besonders schmerzlich bewusst wird.

Eine Persönlichkeit, deren Name in unserer Gemeinde, und hier besonders bei den Kameraden der Feuerwehr, sowie den Mitgliedern „seines“ Sportvereins einen guten Klang hatte, und für jeden ein Begriff war, ist nun nicht mehr unter uns. Sie ist für immer von uns gegangen.

Thomas Böcker hat jeweils 9 Jahre als Tischtennisfachwart, und dann als Vorsitzender unseres Sportvereins die Mitglieder stets sorgfältig und zuverlässig betreut, zahlreiche Veranstaltungen organisiert und durchgeführt, unzählige Arbeiten im Verborgenen geleistet, immer wieder aufgemuntert und mitgerissen, unseren TSV mit Leben erfüllt. Sein Wissen und Können hat er voll in den Dienst der Gemeinschaft unseres Sportvereins gestellt – einer Gemeinschaft, die er wesentlich mitgeprägt hat, auf die er stolz war, und für die er sich eingesetzt hat.

Für immer mit seinem Namen verbunden sein wird der Bau unserer, in Gänsefüßchen gesagt „Bratwurstbude“, deren Finanzierung nicht ganz einfach war. Thomas fand eine Lösung, und scheute sich auch nicht um Hilfe zu bitten, wenn er es für notwendig hielt. Er hat sich nie gescheut, den als richtig erkannten Standpunkt nachdrücklich zu vertreten. Dennoch hat er immer die Kooperation anstelle der Konfrontation gesucht. Durch seine bescheidene und zurückhaltende Art sein stets hilfsbereites und freundliches Wesen hat er bei allen Sportfreunden große Achtung und Wertschätzung genossen.

Das gleiche galt für sein Engagement bei der Lauenberger Feuerwehr. Dieser Gemeinschaft gehörte Thomas seit 1978, also 42 Jahre an. Zuerst in der Jugendwehr, dann in der Einsatzabteilung.

Thomas war seit 1989 Atemschutzgeräteträger mit allen dazu erforderlichen Lehrgängen auf Kreisebene. Den Truppführer-Lehrgang absolvierte er 1997 in Celle.

Ein besonderes Anliegen war ihm stets auch die menschliche Begegnung im Sport, sowie bei der Feuerwehr. Deshalb hat er versucht, so oft wie möglich, den aktiven Einsatz mit gesellschaftlichen Aktivitäten zu verbinden. So pflegt man Freundschaften! Nach seinem Verständnis sollte speziell der Sport in erster Linie Spaß vermitteln.

Für Thomas ist ein schwerer Leidensweg zu Ende gegangen. Für Euch wird sein leerer Platz erst noch spürbar werden. Aber wir alle fühlen mit Euch und trauern um diesen schmerzlichen Verlust. Wir alle, aber insbesondere die Mitglieder „seines“ Sportvereins, sowie die Kameraden der Feuerwehr Lauenberg wünschen Euch die Kraft, die schwere Zeit zu meistern.

Lasst uns nun Abschied nehmen von einem Kameraden, dessen Wirken sehr vielseitig war, und der sich in seinem Leben viele Verdienste erworben hat.

Ich persönlich, wie auch alle Anwesenden, werden Thomas Böcker als Menschen mit einem großen Herzen immer in angenehmer Erinnerung behalten.

Lieber Thomas!

Im Namen des TSV sowie der FFW verneige ich mich in Trauer, aber auch in tiefer Dankbarkeit. Wir sagen Dir Dank für alles, was Du in Deinem Leben zum Wohle dieser Gemeinschaften geleistet hast. Wir werden Dir ein ehrendes und immerwährendes Gedenken bewahren.

Als äußeres Zeichen der Trauer und Dankbarkeit legen wir im Namen des TSV „Germania“ Lauenberg als letzten Gruß einen Kranz nieder.

Hab eine Gute Reise mein Freund!